Der Verein.

Die Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) wurde 2003 auf Initiative des damaligen Berliner Datenschutzbeauftragten Prof. Dr. Hansjürgen Garstka gegründet, der die EAID bis September 2013 leitete und seither Ehrenvorsitzender ist. Vorsitzender der EAID ist derzeit Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D.

Informationsfreiheit und Datenschutz bilden zwei Seiten derselben Medaille. Seit mehr als zehn Jahren tritt die EAID für die Stärkung der Transparenz und einen verbesserten  Schutz der Privatsphäre ein. So geht die Gründung der Internationalen Konferenz der Informationsfreiheitseauftragten (ICIC) auf eine Initiative der EAID zurück.

Im Mittelpunkt der Arbeit der EAID steht die Schaffung einer exklusiven Plattform für strategische Diskussionen zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zur Zukunft von Informationsfreiheit und Datenschutz in Deutschland und Europa.

Die EAID ist freundschaftlich mit der Europäischen Akademie Berlin (EAB) verbunden, in deren Räumlichkeiten in Berlin-Grunewald sie auch Veranstaltungen durchführt.

Die EAID ist eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter VR 21680.

Unsere Satzung und Beitragsordnung finden sie hier.

Peter Schaar
Vorsitzender des Vorstands
Persönliche Website:
http://peter-schaar.de

Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit a.D.

Jahrgang 1954. Studium der Volkswirtschaftslehre in Berlin, Frankfurt und Hamburg, Abschluss mit Diplom an der Universität Hamburg 1980. 1980 bis 1986 verschiedenen Funktionen in der Verwaltung der der Freien und Hansestadt Hamburg, 1986 bis 2002 zunächst Referatsleiter, dann Stellvertreter des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten. 2002 bis 2003 Geschäftsführer eines Datenschutz-Beratungsunternehmens,  2003 bis 2013 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Lehrbeauftragter am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg, Vorsitzender der Schlichtungsstelle der Gesellschaft für die Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik), Mitglied der Fundamental Rights European Experts Group (FREE Group), Mitglied der Expertengruppe Privacy Bridges, Mitglied des Beirats der Zeitschrift Datenschutz und Datensicherheit, Ehrenmitglied des Bundesverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD), Mitglied der Gesellschaft für Informatik, Mitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (gdd), Mitglied der Humanistischen Union (HU), Mitglied der Hamburger Datenschutzgesellschaft (HDG), Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Mit-Herausgeber des Jahrbuchs Informationsfreiheit und Informationsrecht und der European Data Protection Law Review (EDPL), Mitglied des Datenschutzbeirats der Deutschen Telekom, Jury-Mitglied für den Surveillance Studies Preis für Journalisten, Mitglied des Ethikrats von CORRECTIV, Mitglied des Beirats zum Kodex Deutschland für Telekommunikation und Medien des DVTM, Mitglied des Patient Privacy Rights (PPR) Strategy Team.

Seit September 2013 Leitung der Europäischen Akademie für Datenschutz und Informationsfreiheit (EAID) e.V.

Buch-Veröffentlichungen: Datenschutz im Internet (C.H. Beck Verlag, 2002); Das Ende der Privatsphäre (Bertelsmann 2007); Total überwacht – Wie wir in Zukunft unsere Daten schützen (Aufbau-Verlag 2014); Das digitale Wir – Der Weg in die transparente Gesellschaft  (Edition Körber 2015); Trügerische Sicherheit – Wie die Terrorangst uns in den Ausnahmezustand treibt (Edition Körber 2017).

Prof. Dr. Dr. Hansjürgen Garstka
Ehrenvorsitzender

Geboren 1947, Studium der Rechts- und Politischen Wissenschaft, Dr. phil., Dr. jur., 1971 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Rechtsphilosophie Universität Regensburg (bei Wilhelm Steinmüller), 1974 Assistenzprofessor für Rechtstheorie und Rechtsinformatik Freie Universität Berlin, 1979 Stellvertreter des Berliner Datenschutzbeauftragten, 1989 bis 2005 Berliner Datenschutzbeauftragter, ab 1999 auch für Informationsfreiheit, Honorarprofessor für Datenschutz an der Technischen Universität Berlin, Honorarprofessor für öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin, Beiratsmitglied der Humanistischen Union, Gründungs- und ab 2014 Ehrenvorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz Berlin.

Dr. Alexander Dix, LL.M.
Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands

Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit a.D.

Jahrgang 1951. Studium der Rechtswissenschaften in Bochum, Hamburg und London. 1990 bis 1998 zunächst Bereichsleiter, später Stellvertreter des Berliner Datenschutzbeauftragten. 1998 bis 2006 Landesbeauftragter für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht in Brandenburg. 2005 bis 2016 Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit. 2005 bis 2015 Vorsitzender der Internationalen Arbeitsgruppe zum Datenschutz in der Telekommunikation (auch bekannt als „Berlin Group“) und Vertreter der deutschen Bundesländer in der Artikel-29-Gruppe der europäischen Datenschutzbehörden. Mitglied in der Privacy Advisory Group des UN Global Pulse Projects und im Wissenschaftlichen Beirat des Förderwettbewerbs „Interdisziplinärer Kompetenzaufbau“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Gründungsmitglied und seit 2016 stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz.

Veröffentlichungen u.a.: Das Recht auf Anonymität als Eckpfeiler einer offenen Gesellschaft, in: Bäumler/v. Mutius (Hrsg.), Anonymität im Internet (2000), S. 52 ff.; Der verfassungs- und europarechtliche Rahmen des Rechts auf Informationszugang, in: Dreier/Fischer/van Raay/Spiecker gen. Döhmann (Hrsg.), Informationen der öffentlichen Hand -Zugang und Nutzung (2016), S. 77 ff.; Das Internet als “schöne neue Welt” ? – Rechtliche und ethische Bedingungen von Privatheit und Datenschutz online, in: Hruschka/Joerden (Hrsg.), Jahrbuch für Recht und Ethik, Band 23 (2015), S. 149 ff.

Karsten Neumann
Geschäftsführer

Landesbeauftragter für Datenschutz Mecklenburg-Vorpommern a.D.

Karsten Neumann, Jahrgang 1966, schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 1998 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab und trat als Landtags- und Kabinettsreferent in den Landesdienst Mecklenburg-Vorpommern ein. Von 2000 bis 2004 war er als Mitglied des Landtages unter anderem stellv. Vorsitzender des Rechts- und Europaausschusses und stellv. Mitglied im europäischen Ausschuss der Regionen. Im Dezember 2004 wurde er als Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit gewählt und hatte dieses Amt bis 2010 inne. In dieser Funktion arbeitete er unter anderem aktiv in der Artikel-29 Gruppe mit. Karsten Neumann ist als Unternehmensberater und externer Datenschutzbeauftragter, Referent und Fachautor tätig. Als Associate Partner der Datenschutzunternehmensberatung 2B Advice – the privacy benchmark ist er fachlich an der Weiterentwicklung der Datenschutzmanagementlösung 2B Advice PrIME beteiligt, berät nationale und internationale Unternehmen ebenso wie Datenschutzaufsichtsbehörden und ist als Gutachter für das Europaparlament und den Bundestag tätig.

Seit 2011 ist Karsten Neumann Mitglied der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz und seit 2015 deren geschäftsführendes Vorstandsmitglied.

Dr. Dennis-Kenji Kipker
Vorstandsmitglied
Persönliche Website:
https://denniskenjikipker.de

Wissenschaftlicher Geschäftsführer des IGMR an der Universität Bremen. Vorstand der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) in Berlin. Legal Advisor beim VDE e.V. in Frankfurt am Main, CERT@VDE. Geschäftsführer der Certavo GmbH – international compliance management. Persönliche Mitgliedschaft im Bundesverband für IT-Sicherheit TeleTrusT. Autor zahlreicher Publikationen zur Cybersecurity und zum Datenschutz. Alleinherausgeber des Rechtshandbuches Cybersecurity im Beck-Verlag. Forschungsaufenthalte unter anderem in Tokyo, Moskau, Nizza, Dar es Salaam, Jerusalem, Peking und Los Angeles. Zahlreiche Beratungs- und Gutachtertätigkeiten, unter anderem für die Max-Planck-Gesellschaft, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesfinanzministerium und das Bundesministerium der Verteidigung.

Dr. jur. Alfred Büllesbach, Dipl. sc. pol.
Vorstandsmitglied

Jahrgang 1942, Verwaltungsausbildung  und -tätigkeit, Studium der Rechtswissenschaften, der Soziologie, der Politikwissenschaft 1. und 2. juristisches Staatsexamen in München, Diplom in politischer Wissenschaft, Promotion zum Dr. jur. (bei Arthur Kaufmann), Honorarprofessor an der Universität Bremen. Bis 1979 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsphilosophie und Rechtsinformatik der Universität München. 1979 bis 1990 Landesbeauftragter für den Datenschutz des Landes Bremen. Danach Leiter Datenschutz und IV-Sicherheit bei debis AG und Leiter des Bereiches Rechts- und Vertragswesen im debis Systemhaus. Konzernbeauftragter für den Datenschutz der Daimler AG weltweit. Von 1999 bis 2005 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI), seit 2005 Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI), Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Beiräten (z.B. ITEG, Uni Kassel), Gastprofessor am Europainstitut der Universität Saarbrücken, Ehrenprofessor der staatlichen Ural-Universität Jekatarinenburg. 10 Jahre Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der GDD e.V. Vielfältige Beratungstätigkeit in Datenschutzfragen für international tätige Unternehmen, Rechtsanwalt und Of-Counsel in einer großen international beratenden Kanzlei.

Veröffentlichungen zur Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie, ca. 200 Veröffentlichungen zu den Themen Datenschutz, Rechtsinformatik, IT-Security, Herausgeber mehrerer Bände in der Reihe “Informationstechnik und Recht” z.B. Konvergenz in Medien  und Recht, Datenschutz im Telekommunikationsrecht, Datenverkehr ohne Datenschutz, E-Government etc., Autor und Mitherausgeber des Kommentars “Concise European IT Law”, Kluwer Verlag, 2. Auflage 2010.

Unser Standort

Die EAID ist freundschaftlich mit der Europäischen Akademie Berlin (EAB) verbunden, in deren Räumlichkeiten in Berlin-Grunewald sie auch Veranstaltungen durchführt.

Anfahrtsbeschreibung